Es scheint der Mond so hell

 

Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt.

Zu meinem Madel bin ich hinbestellt.

: Zu meinem Madel, Junge, Junge, Junge, da muß ich geh´n, ja geh´n, ja geh´n,

vor ihrem Fensterlein, da bleib ich steh´n. :

 

Wer steht da draußen und klopfet an?

Das ich die ganze Nacht nicht schlafen kann.

: Ich steh da draußen, Junge, Junge, Junge, laß dich nicht ein, ja ein, ja ein,

weil meine Eltern noch nicht schlafen sein. :

 

Den goldnen Taler, den schenk´ ich dir,

 

wenn du mich schlafen läßt heut´ Nacht bei dir.

: Nimm deinen Taler, Junge, Junge, Junge, und geh´ nach Haus, nach Haus, nach Haus. Such dir zum Schlafen eine and´re aus. :

 

Du wirst noch weinen und traurig sein,

wenn du mich schlafen läßt heut´ Nacht allein.

: Du wirst noch klagen, Junge, Junge, Junge, oh weh, oh weh, oh weh, oh weh,

hätt´ ich den Taler doch im Portmone. :

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